Aufzugsplanung Neubau
Aufzugsplanung für den Neubau
Von der ersten Skizze bis zur Abnahme.
Für Neubauprojekte planen wir Ihre Aufzugsanlage herstellerunabhängig – von der Bedarfsermittlung über Ausschreibung und Vergabe bis zur Abnahme. Normgerecht nach DIN EN 81-20/50, wirtschaftlich und exakt auf Ihr Gebäude abgestimmt.
Über diese Leistung
Den Aufzug von Anfang an mitdenken
Der Aufzug ist im Neubau kein Detail für später. Seine Maße bestimmen den Schacht, seine Lasten das Tragwerk, seine Zugänge den Grundriss. Wird er erst spät eingeplant, entstehen teure Kompromisse – oder aufwendige Umplanungen.
Als herstellerunabhängige Fachplaner bringen wir die Aufzugsplanung von Beginn an in Ihr Bauvorhaben ein, abgestimmt mit Architekt, Statiker und Bauherr. Wir empfehlen die Anlage, die zu Gebäude, Nutzung und Budget passt – nicht die eines bestimmten Herstellers.
Unser Leistungsumfang
Aufzugsplanung im Neubau – Schritt für Schritt

Planung mit Weitblick
Ein Aufzug, der zum Gebäude passt
Wir planen die Anlage nicht isoliert, sondern als Teil Ihres Gebäudes: abgestimmt auf Grundriss, Nutzung und Architektur. So fügt sich der Aufzug selbstverständlich ein – technisch, gestalterisch und wirtschaftlich.
Weil wir herstellerunabhängig arbeiten, steht dabei Ihr Bedarf im Mittelpunkt, nicht ein Produktkatalog. Das Ergebnis ist eine Anlage, die passt – und Sie über die gesamte Lebensdauer unabhängig hält.
Schacht, Grube und Überfahrt: die tragenden Maße
Der Schacht ist das bauliche Herzstück jeder Aufzugsanlage. Seine lichten Maße ergeben sich aus Kabinengröße, Türbreite und den notwendigen Sicherheitsräumen. Zwei Maße werden dabei besonders oft unterschätzt: die Schachtgrube – der Raum unter der untersten Haltestelle – und die Überfahrt – der Raum über der obersten Haltestelle. Beide sind aus Sicherheitsgründen genormt und lassen sich im fertigen Rohbau kaum noch vergrößern.
- Schachtgrube: Frei- und Schutzraum unter der Kabine
- Überfahrt: Schutzraum über der Kabine
- Lichte Schachtmaße: abgestimmt auf Kabine, Türen und Führung
- Antriebskonzept: mit oder ohne Maschinenraum – mit Folgen für den Schachtkopf
Traglast und Kabinengröße richtig wählen
Traglast und Kabine bestimmen, wie viele Personen der Aufzug transportiert und ob Lasten, Kinderwagen, Fahrräder oder eine Krankentrage hineinpassen. Kleine Wohngebäudeaufzüge beginnen als Richtwert bei rund 450 kg, also etwa sechs Personen. Barrierefreie Anlagen brauchen eine Mindestkabinengröße, damit Rollstuhl und Begleitperson Platz finden. In Gebäuden mit hoher Frequenz zählt zusätzlich die Verkehrsleistung.
Wir dimensionieren nicht nach Bauchgefühl, sondern über eine Verkehrsberechnung – abhängig von Nutzung, Geschosszahl und erwarteter Frequenz. So wird die Anlage weder zu klein noch unnötig teuer.
Welche Aufzugsart passt zum Neubau?
Für Neubauten kommen vor allem drei Konzepte infrage. Seilaufzüge, auch Traktionsaufzüge genannt, sind der Standard für die meisten Wohn- und Geschäftsgebäude – energieeffizient und für viele Etagen geeignet. Maschinenraumlose Anlagen sparen Platz, weil die Technik im Schacht untergebracht ist. Hydraulikaufzüge spielen ihre Stärken bei geringen Förderhöhen und hohen Lasten aus, verbrauchen im Betrieb aber meist mehr Energie.
Die maßgeblichen Normen im Neubau
Für neue Aufzüge gelten die harmonisierten Normen DIN EN 81-20 (Konstruktion und Einbau) und DIN EN 81-50 (Prüfungen und Bauteile). Sie sind seit dem 1. September 2017 der verbindliche Stand der Technik und haben die früheren Normen EN 81-1 und EN 81-2 abgelöst. Für die Barrierefreiheit kommen DIN EN 81-70 und – im öffentlich zugänglichen Bau – DIN 18040 hinzu. Ebenso wichtig: Der Aufzug muss in das Brandschutz- und Fluchtwegkonzept des Gebäudes passen. Auch das ist eine Frage der frühen Abstimmung.
Barrierefreiheit von Anfang an einplanen
Ein Aufzug ist oft das entscheidende Element für ein barrierefreies Gebäude. DIN EN 81-70 legt fest, wie Kabine, Türen, Bedienelemente und Anzeigen gestaltet sein müssen, damit auch Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder Seheinschränkung die Anlage sicher nutzen können. Im öffentlich zugänglichen Bau kommt DIN 18040 hinzu. Wer Barrierefreiheit erst nachträglich berücksichtigt, stößt schnell an die Grenzen von Schacht und Kabine – deshalb planen wir sie von Beginn an mit.
Aufzug und Brandschutz
Der Aufzug ist Teil des Sicherheitskonzepts eines Gebäudes. Je nach Nutzung und Höhe sind Anforderungen an Brandschutz, Rauchabschnitte und – bei größeren Objekten – Feuerwehraufzüge zu beachten. Diese Punkte klären wir früh mit Architekt, Brandschutzgutachter und Bauherr, damit die Anlage genehmigungsfähig ist und im Ernstfall zuverlässig funktioniert.
Strukturierte Fachplanung
Wir begleiten Ihr Projekt von der Grundlagenermittlung über die Entwurfs- und Ausführungsplanung bis zur Objektüberwachung – für jedes Projekt auf Basis eines individuellen Angebots mit klar strukturierten Leistungstexten. So bleibt die Planung in jeder Phase nachvollziehbar und die Verantwortung klar geregelt.
Wirtschaftlich planen heißt: früh vergleichen
Die größten Einsparungen im Aufzugsprojekt entstehen nicht beim Preis der Anlage, sondern in der Planung. Wer Bedarf, Maße und Technik früh richtig festlegt und dann neutral ausschreibt, erhält vergleichbare Angebote und echten Wettbewerb im Vergabeverfahren. Wir sorgen dafür, dass Sie nicht die teuerste, sondern die passende Lösung bekommen – und über die gesamte Lebensdauer unabhängig bleiben, auch bei Wartung und Ersatzteilen.
Richtwerte & Normen
So planen wir Ihren Neubau-Aufzug
Was uns von herstellergebundenen Planern unterscheidet
Herstellergebundene Planer empfehlen, was ihr Arbeitgeber produziert. Das ist verständlich, aber kein neutraler Rat. HFP Liftpartner wurde 2009 gegründet, weil unsere drei Geschäftsführer genau dieses System aus eigener Anschauung kennen – sie haben es jahrzehntelang mitgeprägt. Seitdem planen und beraten wir ausschließlich nach technischen und wirtschaftlichen Kriterien, nicht nach Produktkatalog.
Zusammen bringen unsere Geschäftsführer über jeweils über 40 Jahre Berufspraxis aus Montage, Inbetriebnahme, Modernisierung und Projektleitung mit. Dieses Wissen gehört bei jedem Projekt ausschließlich Ihnen – deutschlandweit, herstellerunabhängig und über die gesamte Lebensdauer Ihrer Anlage. So planen wir Neubauten, die zu Ihrem Gebäude passen, wirtschaftlich bleiben und Sie nicht in Abhängigkeiten führen.
Häufige Fragen zur Aufzugsplanung im Neubau
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